Heimverträge

Das deutsche Heimgesetz gilt als vorbildlich, weil es den Bewohnern weitgehende Rechte einräumt. Doch die Praxis sieht anders aus. Viele Heimverträge verstoßen gegen gesetzliche Vorschriften.

Was ist bei einem Heimvertrag zu beachten:

Der Heimvertrag muss verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet sein.

Alle Leistungen müssen detailliert aufgelistet werden. Bei sehr kurzen
Heimverträgen ist deshalb Misstrauen angebracht!

Achten Sie auf eine eindeutige Trennung zwischen den Regelleistungen,
die im Heimentgelt enthalten sind, und den Zusatzleistungen, die das
Haus extra berechnen darf.

Prüfen Sie, ob die Einrichtung das Heimentgelt erhöhen darf, ohne dies
vorher mit der Pflegeversicherung oder den Sozialhilfeträgern auszuhandeln.
Eine Erhöhung muss grundsätzlich rechtzeitig geltend gemacht und schriftlich
begründet werden.

Beachten Sie, dass sich die Gesamtkosten wie folgt zusammensetzen:

1.
Kosten für die allgemeinen Pflegeleistungen
2. Kosten für Unterkunft und Verpflegung („Hotelkosten“)
3. nicht geförderte Investitionskosten

Wir prüfen für Sie den Heimvertrag und weisen auf die Schwachstellen hin und setzen die erforderlichen Vertragsänderungen durch.

Eine unverbindliche Anfrage stellen.

 

 

Ute Steinhilber
Fachanwältin
für Medizinrecht


Tel. 07127-8878118
mail@ra-steinhilber.de